![]() | |||
![]() | |||
![]() | |||
|
58 vor Chr. haben die Kelten ihr Hab und Gut zusammengepackt und machten sich auf den Weg um in Frankreich neuen Siedlungsraum zu finden. Die Göttin aus Holz wurde zwei Jahre vorher hergestellt und nun konnte sie nicht mitgenommen werden. Der gesamte Platz wurde dringend für die Werkzeuge, Haushaltgegenstände und vor allem für die Nahrungsmittel und das Saatgut benötigt. Niemand wollte sie, wie das Dorf zuvor, verbrennen, man fürchtete die Rache der Göttin. Die Holzstatue wurde bei der ehemaligen Stadtmauer vergraben. Rund 2'000 Jahre später wird sie wieder gefunden und gilt als kleine Sensation. Der ehemalige Kultplatz der Kelten, mit den Megalithsteinen blieb bestehen. Die Steine sind zwar im Verlauf der Jahrtausende umgefallen, aber seis drum, heute stehen sie wieder. Im Jahre 50 bauten die Römer in Yverdon-les-Bains ein Kastell. Die Handels- und Heerstrasse von Aventicum (Avenches) nach Urba (Orb) und weiter nach Lausanne und Genf führte hier durch. Um das Heerlager zu versorgen entstehen grosse Gutshöfe in der Umgebung. In der Nähe von Orbe erhält ein reicher Gutshof Mosaikfussböden. Diese sind heute zu besichtigen. Die Römer weisen burgundischen Stämmen Siedlungsgebiet im Raume Yverdon zu. Ab 400 ziehen sich die Römer aus ihren Provinzen zurück und hinterlassen eine Völkermischung aus Gallorömern und Burgundern. 516 wird Sigismund König der Burgunder und somit Herrscher über Yverdon. |
||
| 1260 wird die Burg gebaut und Yverdon befestigt. Peter von Savoyen verleit Yverdon-les-Bains das Marktrecht. Im Vorfeld der Burgunderkriege 1475 ergibt sich Yverdon den Bernern. Es gibt eine Verschwörung und Widerstand durch ein paar Savoyen treue Adelige. Zur Strafe stecken die Berner rund 200 Häuser in Brand. Um 1500 gibt es in Yverdon eine erste Schule. Um 1750 werden jährlich Reisen mit dem Schiff unternommen. Die Strecke Yverdon-les-Bains bis London ist sehr beliebt. 1805 unterrichtet Pestalozzi in Yverdon. | |||
nfahrt: | Yverdon-les-Bains liegt am Neuenburgersee | |
intrittspreis: | Für das Museum ist ein kleiner Betrag zu entrichten. | |
ffnungszeiten: | Die Öffnungszeiten für das Museum können bei Tourismus Estavayer-le-Lac erfragt werden. | |
esuchsdauer: | ½ Tag. | |
ührungen: | ||
esichtigung: | Als Einzelperson möglich. | |
ehenswert in der Nähe: | Festungsmuseum in Vallorbe, Romont, Römische Mosaike bei Orbe, Schloss Grandson, Estavayer-le-Lac Kloster Romainmôtier, Schloss La Sarraz, Musikautomaten CIMA in St. Croix | |
emerkungen: | Vergessen Sie nicht den Besuch bei den Menhiren. | |
![]() | |||
| Ein Service der MediaTime GmbH und des www.stadt-netz.ch | |||