wil
 

Graf Diethelm von Toggenburg schenkte die Stadt Wil 1226 dem Kloster St. Gallen.
1287 brandschatzten einige Wiler das habsburgische Städtchen Schwarzenbach. Die Habsburger konnten sich dies nicht gefallen lassen und belagerten ihrerseits 1292 die Wiler. Schliesslich gelang die Eroberung und als Vergeltung wurde nun Wil vollständig niedergebrannt. Der übriggebliebenen Bevölkerung blieb nichts anderes übrig als im Städtchen Schwarzenbach Unterschlupf zu suchen!
1301 begann der Wiederaufbau von Wil und rund 100 Jahre später 1416 konnte sogar das erste öffentliche Spital eröffnet werden.
Der St. Galler Kupferschmiedgeselle Peter Schreivogel wandert nach Wil und mit ihm die Pest. 1611 sterben in Wil rund 900 Menschen, rund 3/4 der Bevölkerung an der Pest.
1712 im 2. Villmergerkrieg wird die katholische Stadt Wil, sie untersteht immer noch dem Kloster St. Gallen, durch die reformierten Berner, Zürcher, Toggenburger und Thurgauer belagert und erobert.
1833 werden die Wiler Strassen begradigt. Alte Mauern, Tore und Häuser werden abgerissen.
1855 wird Wil ans Eisenbahnnetz angeschlossen.
1875 werden die Häuser an ein öffentliches Wassernetz angeschlossen. Bis dahin wurde das benötigte Wasser noch aus den Brunnen geholt.
1899 leuchten in Wil erstmals elektrische Glühbirnen.
1911 werden die alten Senkgruben und die offenen Abwasserkanäle durch die Stadt durch moderne Abwasserrohre ersetzt.
1929 entsteht in Wil die Traktorenfabrik Hürlimann.

Auch noch heute verzaubert die schmucke Altstadt ihre Besucher. Besonders auffällig ist die kerzengerade Einkaufsstrasse welche direkt ins Zentrum der Altstadt führt. Auch wir haben einen kräftigen Einkaufsbummel in Wil hinter uns :-)

 
 
nfahrt:
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ffnungszeiten:
esuchsdauer:Ca. 3 bis 3½ Stunden.
ührungen:
esichtigung:
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ehenswert in der Nähe:Bischofszell in Wil, St. Gallen
emerkungen:
 
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