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Durch die Juragewässerkorrektion wurde der Wasserspiegel im Neuenburgersee gesenkt. Überbleibsel aus der Frühgeschichte der Region lagen nicht mehr unter Wasser und konnten trockenen Fusses aufgesammelt werden. Einige archäologische Fundstellen blieben unter dem Wasserspiegel und so für unsere Zeit erhalten.
Am Neuenburgersee, in Gletterens wurden Spuren einer Pfahlbausiedlung aus dem Jahre 3000 vor Chr. gefunden. In der Rezessionszeit der 90iger Jahre suchte man allerorts nach Arbeitsprogrammen für Arbeitslose. So entstand das Projekt Pfahlbausiedlung oder village lacustre wie die Welschen sagen.
Die Anlage eignet sich besonders für Eltern mit schulpflichtigen Kindern. Die Wohn- und Lebensverhältnisse können direkt gezeigt und nachvollzogen werden. Für Gruppen, Vereine oder Schulklassen werden Führungen mit Demonstrationen durchgeführt. Das Feuer machen ohne Streichhölzer oder das Kochen mit Zutaten aus der Pfahlbauerzeit sind sehr beliebt.
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nfahrt: | Von Avenches Richtung Domdidier, dann rechts hinüber an den Neuenburgersee nach St Aubin. Die Pfahlbausiedlung ist auf französisch mit "Lacustre" ausgeschildert. Die kleine Strasse führt am Ende durch ein Wäldchen einen Hang hinunter. Die Beschilderung ist nicht durchgängig. Eine Strassenkarte empfehlenswert. | |
intrittspreis: | Am Eingang der Siedlung ist ein Stein mit einer Kasse. Der Eintritt wird im Stein deponiert. Vertrauen gegen Vertrauen. | |
ffnungszeiten: | Die Anlage ist frei zugänglich | |
esuchsdauer: | Ca 1 bis 2 Stunden. Je nach Anzahl mitgeführter Kinder | |
ührungen: | Sind auf Anfrage für Gruppen möglich. Auskunft erteilt der Tourismus Gletterens | |
esichtigung: | Frei, als Einzelperson möglich | |
ehenswert in der Nähe: | Die römischen Mosaike in Vallon, Avenches, Murten, Estavayer-le-Lac | |
emerkungen: | Parkplätze stehen bei der Anlage zur Verfügung. Rollstuhl tauglich. Auf französich heist die Siedlung "La Custre". | |
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