kyburg
 


1028 kämpft ein Werner von Kyburg an der Seite des Herzog Ernst II. von Schwaben gegen den deutschen König Konrad II. Die Schlacht wird verloren und Werner von Kyburg geächtet. Die noch kleine Burg wird durch die Grafen von Bregenz-Winterthur übernommen und gelangt danach in den Besitz des Grafen Hartmann I. aus Dillingen.
1079 kämpft Graf Hartmann I. gegen den St. Galler Abt Ulrich von Eppstein. Verliert, die Burg wird zerstört. Zwischen 1095 und 1112 wird sie erneut aufgebaut. Der Besitzer Adalbert I von Kyburg nennt sich erstmals Graf von Kyburg.
Um die Burg bildet sich eine kleine Vorstadt. Das Städtchen Kyburg wird erstmals 1262 schriftlich erwähnt.
Die Machtausdehnung der Kyburger wird jeweils durch Stadtgründungen befestigt. So erhalten beispielsweise 1178 Diessenhofen und 1250 Aarau das Stadtrecht. Andere in den Besitz der Kyburger gelangten Städte werden in ihrem Stadtrecht bestätigt so wie 1249 Freiburg im Uechtland oder um 1250 Wangen an der Aare. Mehrere Städte gelangen durch die Erbschaft des Grafen Ulrich III von Kyburg mit der Anna von Zähringen in den Einflussbereich der Kyburger. Darunter befinden sich beispielsweise Freiburg, Thun und Burgdorf.
Am 27.11.1264 stirbt der letzte Graf Hartmann IV. der ältere von Kyburg.

Die Burg der Kyburger vererbt sich an Graf Rudolf von Habsburg.
1424 wird die Kyburg an die Stadt Zürich verpfändet und geht 1499 in ihren dauernden Besitz über.

Zürich setzt bis 1798 in der Burg 59 Landvögte ein. Sie üben die hohe und niedere Gerichtsbarkeit aus und sind Inhaber des Marktrechts.
Nach einigen Besitzerwechseln der Burg gelangt sie 1917 wieder in den Besitz des Kantons Zürich. Durch finanzielle Unterstützung der Stadt Zürich und Winterthur und unter Mithilfe des Bundes konnte die Kyburg restauriert werden.


Heute befindet sich ein pädagogisch wertvolles Museum in der Kyburg. Nehmen Sie sich ruhig etwas zeit um die Ausstellungen in der mittelalterlichen Küche, dem Salon, der Folterkammer oder der Kapelle zu geniessen.
 
 
nfahrt:In der Nähe von Winterthur.
intrittspreis:Wird verlangt
ffnungszeiten:Erfahren Sie im Tourismusbüro Winterthur
esuchsdauer:Ca. 3 bis 3½ Stunden.
ührungen:Für Gruppen auf Anfrage möglich
esichtigung:Als Einzelperson möglich
ehenswert in der Nähe:Technorama, Ritterhaus in Bubikon
emerkungen:
 
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