einsiedeln
 

Der Mönch Meinrad vom Kloster Reichenau zog um das Jahr 828 in den finsteren Wald um sich als Einsiedler nieder zu lassen. Am 21.1.861 wurde er von Räubern erschlagen. Seine einsame Zelle im Wald wurde von da an verehrt und über die Jahrhunderte hindurch von Adeligen als Einsiedelei benutzt. Der Adel beschenkte die Einsiedelei und 934 baute Eberhard von Strassburg das erste Kloster. 1735 wurde der heutige Bau fertiggestellt und eingeweiht. Das Kloster sollte sich seit Anbeginn mit den Gütern des täglichen Bedarfs selbst versorgen. So wurde neben der berühmten klösterlichen Schreibstube auch immer Landwirtschaft betrieben. Die Pferdezucht geht bis ins 15 Jahrhundert zurück. (So alte Gäule haben wir jedoch keine gesehen ;-). Heute ist es unter anderem auch ein Gymnasium humanistischer Richtung mit über 300 Schülern.
Wo sich heute die Gnadenkapelle befindet stand einst die Klause des Meinrad. Die Gnadenkapelle ist auch durch die schwarze Muttergottes von Einsiedeln bekannt. Das Gnadenbild erhielt die Schwärze durch den Rauch der vielen Kerzen, welche die Pilger seit Jahrhunderten gestiftet haben.
Der enorm reich verzierte, vergoldete, marmorierte und farbige Innenraum des Klosters ist betörend. Man setzt sich, schaut hin und wird still. Die meisten Besucher werden den Blick nach oben in die barocke Ausgestaltung lenken. Demütige senken die Lider und werden mit einem wunderbaren Mosaikboden belohnt, welcher sich ohne weiteres mit der Decke messen kann.
 
 
nfahrt:Im Zentrum von Einsiedeln
intrittspreis:Keiner, Opferstock
ffnungszeiten:Immer, für das Kloster können die Öffnungszeiten beim Tourismusbüro erfragt werden.
esuchsdauer:Ca. 1 Stunde
ührungen:Für Gruppen auf Voranmeldung
esichtigung:Frei, als Einzelperson möglich,
ehenswert in der Nähe:Rapperswil
emerkungen:In den Arkaden unter dem Kloster können auch schweizer Taschenmesser gekauft werden.
 
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